Mrz 8 2011

Ende gut – alles gut

Heute nun also mein allerletzter Eintrag hier in diesem Blog.
Die Bundeswehr liegt hinter mir und inzwischen ist auch ein bisschen Zeit vergangen, so dass ich Zeit gehabt habe, auch ein bisschen über die vergangenen neun Monate nachzudenken.
Wenn ich mir mein “Erlebnis Bundeswehr” noch einmal so durch den Kopf gehen lasse, so stelle ich fest, dass mein Grundwehrdienst eine ganz spezielle Erfahrung war. Einerseits habe ich vor allem in der Grundausbildung sehr viel erlebt, andererseits waren die restlichen sechs Monate nicht unbedingt sehr erfüllend.
In der Grundausbildung wurde ich konfrontiert mit einer völlig neuen Umgebung, absoluter Ordnung und Disziplin, Gehorsam und 39 fremden Jugendlichen, die irgendwie im selben Boot wie ich saßen. Wir erlebten jeden Tag viel Neues und Interessantes, schlossen Freundschaften und entwickelten uns jeder für sich ein kleines Stückchen weiter. Andererseits war es gerade dieser Abschnitt, der für mich am wenigsten Sinn gemacht hat. Man wird ausgebildet für einen Krieg, der schon längst nicht mehr droht, mit Ausrüstung, die in einem heutigen Krieg längst nicht mehr verwendet werden würde, innerhalb einer Zeit, die längst nicht ausreichend ist, um jemandem wirklich Kriegsführung beizubringen bzw. auf einen Krieg vorzubereiten.
Die sechs Monate nach der Grundausbildung waren geprägt von einem misstrauischen Kompaniechef, der immer und überall bei allem mitreden musste und vielen Arbeiten, die einerseits an einen normalen Büro-Job erinnerten, andererseits genauso gut auch auf das Tätigkeitsprofil eines Hausmeisters, eines Kindermädchens und eines Sklaven passen würden!
Meine Wehrdienstzeit war auf alle Fälle eine Erfahrung, die mich persönlich viel Zeit, Nerven und Geld gekostet hat. Zeit – weil ich neun Monate verloren habe, die ich nun in meiner Planung meines Berufslebens hinterher hänge. Wie hätten sich die Dinge wohl entwickelt, wenn ich nicht eingezogen worden wäre? Nerven – weil ich während meiner Wehrdienstzeit viele unangenehme Dinge in Kauf nehmen musste und mich so manche Personen das ein oder andere Mal fast in den Wahnsinn getrieben hätten. Geld – weil der Wehrsold, den ich bekommen habe bei weitem nicht ausreichend war, um mein Leben so finanzieren zu können, wie ich es vor der Bundeswehr geplant hatte.
Abschließend kann ich sagen, dass der Grundwehrdienst auf jeden Fall ein Erlebnis war und auch so manchen verzogenen Jugendlichen sicher nicht geschadet hat. Ich für meinen Teil bin froh, dieses Kapitel endlich hinter mir lassen zu können, ich konzentriere mich jetzt auf mein Leben nach der Bundeswehr, auch wenn ich mich mit Sicherheit mit einem Lächeln an so manche Begebenheit zurück erinnern werde.

Ganz zum Schluss möchte ich mich noch ganz besonders bei meiner Freundin bedanken, die während der neun Monate viel aushalten musste, bei meinen Kameraden, die mir die besten Begleiter während der Wehrdienstzeit waren und natürlich auch bei allen, die hier immer und immer wieder gelesen haben, was mir beim Bund so alles wiederfahren ist. Danke für die Unterstützung, danke für eure Geduld und danke für’s lesen!

AUS IS !
OG a.D. Psiuk, melde mich ab!


Dez 22 2010

Mein letzter Tag

Die Stimmung war heute teilweise sehr merkwürdig. Einerseits waren alle froh, dass endlich die Feiertage vor der Tür standen, andererseits freute sich keiner auf das neue Jahr, da alle wussten, dass es nicht einfacher werden würde. Am 10. Januar kam der letzte Grundwehrdienstleistende, also mein Nachfolger in die Sportfördergruppe und wenn der seinen Dienst abgeleistet hat, dann kann der Herr Kompaniechef seinen Kaffee in der Früh selber kochen und der Spieß wird sich mit um die Bettwäsche kümmern müssen. Zugegeben, die Vorstellung, dass mein Chef mehr selber machen muss zaubert mir schon ein kleines Lächeln ins Gesicht, aber mein Geschäftszimmerkamerad tut mir jetzt schon leid, da er sich dann zusätzlich zu den ganzen Arbeiten, die ich ihm sonst immer abgenommen habe, auch noch mit einem völlig überforderten Chef auseinandersetzten muss. Ich drücke ihm die Daumen, dass es bei ihm mit der Ausbildung bei der Polizei schnellstmöglichst klappt.
Auf alle Fälle werden die kommenden Reformen der Bundeswehr die Arbeit meiner jetzigen Kameraden in der Sportfördergruppe nicht einfacher machen.
Doch nicht nur das kommende Jahr trübte heute bei manchen die Stimmung, auch mein Abgang sorgte bei manchem für nach unten gezogene Mundwinkel. 
Für Mittags war noch ein gemeinsames Abschiedsessen auf Kosten des Chefs im Casino der Jägerkaserne geplant, doch als wir dort anriefen um zu fragen, ob es dort auch Gerichte für Muslime gibt, erfuhren wir, dass das Casino schon geschlossen hatte – und zwar bis ins neue Jahr. Kurzerhand änderten wir unsere Planungen und gingen ins “Amt” zum Essen. Nach einer leckeren Mahlzeit hielt der Chef dann endlich seine lang erwartete Dankesrede und ich nahm mein Abschiedsgeschenk, meine Dankesurkunde und mein Dienstzeugnis in Empfang. Es gab noch ein paar nette Worte zum Schluss und anschließend fuhren wir wieder zurück in die Kaserne. Dort angekommen, checkten der Pers.-Uffz. und ich noch einmal alle Zimmer im Gebäude und schlossen alles für die Feiertage ab. Dann war er gekommen: Der Moment des Abschieds. Zuerst verabschiedete ich mich von meinen Schlüsseln und danach konnte ich in den Dienstschluss gehen. Ein allerletztes Mal in meiner Bundeswehrlaufbahn. Ich bedankte mich bei allen, verabschiedete mich von allen, setzte mich in mein Auto, fuhr durch das Kasernentor und war wieder frei. 

Endlich!


Dez 21 2010

Letzte Vorbereitungen für die Entlassung

Auch an meinem vorletzten Tag passierte mal wieder nichts spannendes. Erwähnenswert jedoch war, dass ich heute endlich meine Ausrüstung und mein Grünzeug losgeworden bin. Nachdem sich beim Vollzähligkeitsappell vor dem letzten Termin herausgestellt hat, dass ein kompletter Satz meiner Uniform noch fehlt, bzw. bei meinen Eltern liegt, verschob ich den Termin lieber auf heute und holte in der Zwischenzeit die noch fehlenden Sachen, da ich sonst allein für die Kampfstiefel – welche ich eh behalten darf – über 70,00 € hätte zahlen können . Aber heute war nun endlich alles wieder vollständig, und nach nicht einmal einer Viertelstunde war ich mein Zeug los. Endlich war ich wieder frei! Zumindest fühlte ich mich so. Nur noch wenige Stunden trennten mich von meinem letzten Tag bei der Bundeswehr. Und die verbrachte ich damit, dass ich erneut Kaffee und Kekse für Besuche deckte und nebenbei ein bisschen schaute, dass das Haus für die Weihnachtsbefreiung ( = Betriebsferien vom 23.12.10 bis 09.01.11 ) hergerichtet war.
Alles in allem keine anspruchsvollen Aufgaben, die mich an meinem vorletzten Tag noch ins Schwitzen bringen würden.


Dez 20 2010

Fast am Ziel

Da ich in dieser Woche meine letzten Tage bei der Bundeswehr verbringe, hatte ich heute noch meine Entlassungs-Untersuchung in der Sanitätsstaffel der Jägerkaserne. Die vorangegangenen Voruntersuchungen hatte ich ja bereits letzte Woche hinter mich gebracht. Heute war nun die Hauptuntersuchung an der Reihe und ich war pünktlich um 13:30 Uhr im San-Bereich. Doch dann bekam ich mal wieder mit, dass bei der Bundeswehr die Mannschafts-Dienstgrade total unbedeutend sind, außer wenn es um’s Kaffeekochen geht. So war ich zwar als erster Patient im Wartezimmer und trotzdem kamen ein Hauptmann mit Halsschmerzen und ein Stabsfeldwebel mit Kopfschmerzen noch vor mir dran, obwohl sie beide später nach mir in den San-Bereich gekommen waren. Aber naja, ich hab nur noch wenige Tage, mir ist eigentlich grad sehr vieles was die Bundeswehr angeht egal.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Tisch decken und Kaffee kochen, denn wir erwarteten um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr Gäste zum weihnachtlichen Zusammensitzen mit unserem Chef und Spieß. Beim Aufräumen putze ich unsere Küche nur noch mit mäßiger Motivation, denn ich bin ja eh fast am Ziel – am Dienstzeitende.


Dez 16 2010

Die Weihnachtsfeier

Da heute die Weihnachtsfeier der Sportfördergruppe war, gibt es diese Woche doch noch einen Eintrag. Treffpunkt war um 17.00 Uhr im Kompaniegebäude mit anschließendem Einstimmen auf die Feier bei Glühwein und Plätzchen. Da ich jedoch noch etwas in Sonthofen zu erledigen hatte, wollte ich pünktlich zur Abfahrt um 18.00 Uhr da sein. Hätte auch ganz gut geklappt, wenn der Bus nicht schon um 17.45 Uhr losgefahren wäre. Nichts ist eben so beständig, wie die Lageänderung! Und so blieb mir nichts anderes übrig, als hinter dem Bus herzufahren. Da ich aber eh nichts trinken wollte, kam mir das grade recht, zumal ich eh keine Lust hatte, mich großartig beim Kommandeur aufzuhalten. In Oberjoch angekommen stiegen alle in der Ortsmitte aus, ich parkte mein Auto und wir liefen die restlichen Meter bis zur Kematsrieder Alpe. Nach einem weiteren Stehempfang bei Lagerfeuer, Jagertee, Glühwein und kleinen Häppchen gingen wir in die Wirtschaft und nach kurzer Ansprache des Kommandeurs konnten wir uns über das Buffet hermachen. Zur Auswahl gab es gefüllten Kalbsbraten, Schweinshaxe oder Putenkeule, als Beilage wurden Krautkrapften, Kässpatzen, Kartoffel-Gratin mit Speck, dazu Gemüse gereicht. Vorab konnte sich jeder einen Vorspeisen-Teller mit Schinken, Salami, Speck, Lachs, Nudelsalat, normalem Salat, Krautsalat und Brötchen zusammenstellen und als Nachtisch gab es Apfelstrudel mit Vanille-Soße und Bayrisch-Creme.
Es war alles sehr lecker und nach Vorspeise, drei mal Hauptgericht und ein mal Nachtisch war dann auch ich irgendwann mal satt. Naja, muss man ja ausnutzen, wenn es schon mal all-you-can-eat-Allgäuer Spezialitäten gibt.
Zum Schluss ließen wir den Abend noch gemütlich mit nicht ganz ernst gemeinten Weihnachtsgeschichten und Ehrungen verdienter Leute ausklingen und sonetwa gegen 22.30 Uhr setzten sich alle wieder in Bewegung in Richtung Bus und auch ich fuhr wieder nach Hause.


Dez 13 2010

Planänderung

Mein Plan für heute war eigentlich ganz einfach. Ich wollte heute nur zu den ärztlichen Entlassungsuntersuchungen in die Kaserne kommen und dann spätestens bis Mittag wieder Daheim sein.
Doch wie so oft wärend meiner Zeit bei der Bundeswehr konnte ich auch diesen Plan nicht in die Tat umsetzen. In der Früh kam ich schon extra ein paar Minuten früher, da ich noch meine Arzt-Formulare holen musste. Pünktlich um halb acht war ich dann im San-Bereich und meldete mich beim Zahnarzt. Nach einer Viertelstunde wurde ich dann aufgerufen und wurde untersucht. Anschließend ging es gleich weiter zu der ärztlichen Voruntersuchung, d.h. Sehtest und Hörtest. Auch hier waren alle Ergebnisse soweit in Ordnung und ich war bereit für die Hauptuntersuchung. Doch hier war schon das erste Problem: Niemand hat mir vorher gesagt, dass ich dazu in die andere Kaserne muss, da man im San-Bereich der Grüntenkaserne keinen Vertragsarzt hat und nur dieser die Hauptuntersuchung machen kann. Und weil ich das erst heute erfahren habe, konnte ich vorher keinen Termin ausmachen und so war für heute natürlich alles schon ausgebucht. Super! Also musste ich einen Termin für nächste Woche ausmachen, da ich diese Woche normalerweise komplett im Urlaub bin um meinen Resturlaub nicht herzuschenken. Verärgert ging ich wieder rüber in unser Kompaniegebäude und dort wartete schon gleich die nächste Überraschung auf mich: Mein GeZi-Kollege war krank und hing bei sich daheim über der Kloschüssel. Das Geschäftszimmer wäre heute also unbesetzt gewesen, wenn – ja wenn nicht der gute liebe Soldat Psiuk nicht zufälligerweise da wäre. Ununterbrochen klingelte das Telefon und mein Chef, der diese Woche wieder von seinen Reisen zurück war, bat mich, doch wenigstens am Vormittag noch ein bisschen da zu bleiben, weil aufgrund des Besuches unseres Kommandeurs noch so viel zu besprechen war. Mir war das zwar herzlich egal, denn ich war für den Rest der Woche im Urlaub. Dachte ich zumindest. Leider war der genehmigte Urlaubsantrag für die Zeit ab 17.12. Bis zu meinem Dienstzeitende ausgeschrieben und somit hätte ich für heute und diese Woche keinen genehmigten Urlaub! Der war nämlich, wie sich herausstellte nur mündlich und nachträglich so vereinbart worden, weil mein Chef und mein Spieß mich auch gebührend verabschieden wollten und das ging am besten nach dem Besuch des Kommandeurs, in der Kalenderwoche 51, also nächste Woche. Und deshalb war eigentlich ausgemacht worden, dass ich diese Woche meinen Resturlaub aufbrauchen kann. Nur heute hatte mein Chef urplötzlich Bedenken, wie dass denn rein rechtlich sei, falls ich diese Woche einen Unfall hätte. Und so musste ich mit ihm die Vereinbarung treffen, dass ich heute im Büro bin und arbeite und ich dann einen genehmigten Urlaubsantrag für den Rest der Woche bekomme. Morgen ist dass mein Kollege wieder da und kann den Laden übernehmen. Tolle Planänderung! Wenigstens kann ich dann den heutigen Tag am 23.12. als Urlaubstag anrechnen und bin somit einen Tag früher hier fertig.
Den restlichen Tag verbrachte ich dann mit dem optischen aufpeppen unserer Chronik, die ich letzte Woche schon so gut wie fertiggestellt hatte. Ich ordnete alles in blaue statt rote Ordner, schrieb Inhaltsverzeichnisse und druckte sogar noch neue Rückenschilder auf pergamentähnlichem Papier aus. Da ich zwischendrin von Besprechungen und Telefonaten gestört wurde und auch mein Chef immer wieder meine Kompetenz in Anspruch nahm, dauerte die ganze Chronik-Arbeit bis in den späten Nachmittag. Doch dann konnte ich endlich in meinen Urlaub gehen und der Kaserne für heute auf Wiedersehen sagen. Ich werde also für den Rest der Woche wohl keine Einträge hier schreiben. Ein Gedanke tröstete mich heute dann doch noch: Ich habe jetzt nur noch 3 Tage, an denen ich meinen Dienst für Vater Staat ableisten muss.


Dez 10 2010

Faulheit

Schon gestern kam mein GeZi-Kamerad viel zu spät zur Arbeit und auch heute reizte er seine Freiheiten bis zum Maximum aus. Davon war allerdings unser Spieß alles andere als begeistert. Noch weniger gefiel ihm allerdings, dass mein Büro-Kollege heute den ganzen Tag nur rumgesessen ist, an seinem iPhone gespielt hat und aus lauter Faulheit nichts tat, außer andere Leute vom arbeiten abzuhalten. Um halb elf verlor der Spieß dann entgültig die Geduld und räumte sogar selber ein bisschen die Unordnung vom Schreibtish meines Kollegen, natürlich nicht, ohne immer wieder zu bekräftigen, wie unfähig mein Kollege manchmal sei und dass er selber ja eh mit mir der einzige hier sei, der wirklich etwas arbeitet. 
Und in diesem Punkt muss ich meinem Spieß Recht geben, wir sind öfters mal wirklich die einzigen, die etwas arbeiten. Mein Ziel für diese Woche, die Chronik fertigzustellen, hatte ich erreicht.


Dez 9 2010

Curling

Vorgestern wurde ich von meinem Spieß gefragt, ob ich denn nicht mit unseren Sanis zum Curling spielen mitgehen will. In unserer Sportfördergruppe betreuen wir ja auch drei hervorragende Curler, die uns eingeladen haben, mit ihnen ein paar Runden Curling zu spielen. Ja, und so ging der Vormittag recht schnell mit dem Weiterbearbeiten der Chronik vorbei und nach der Mittagspause ging’s dann schon los zu den Sanitätern und anschließend nach Oberstdorf ins Eissportzentrum. Dort wurden wir bereits erwartet, mussten allerdings selber noch auf ein paar Leute warten, die privat gefahren sind und ungünstigerweise (aus Sicht der anderen) den Glühwein dabei hatten (mir als Fahrer war das ansonsten ja egal). Ein paar Telefonate und eine Viertelstunde später konnten wir dann anfangen und erhielten erstmal eine professionelle Einweisung in der Curling-Sport. Anschließend begaben wir uns auf’s Eis und die ersten Leute fingen schon mal an, mit dem Eis auf Tuchfühlung zu gehen. Doch nach und nach wurden alle immer sicherer und wir konnten schon bald den ersten kleinen Wettkampf starten. Nach dem ersten Match folgte gleich das Zweite und gleichzeitig wurden auch ein Becher Glühwein nach dem anderen ausgeschenkt. Gegen Ende waren dann doch einige gut angeheitert und es kam schon mal vor, dass in der gegnerischen Mannschaft zwar der “Stein” angeschoben wurde, aber niemand die Bahn vor dem Stein wischte. Mir war’s recht, ich war in einem Team, das noch halbwegs nüchtern war und Spaß am Spiel hatte und so gewannen wir etliche Spiele hintereinander. Als wir am Schluss jedoch noch gegen die drei Profis antraten, konnten wir zwar den ein oder anderen Spielzug vereiteln, mussten uns aber dann doch geschlagen geben. Alles in allem war es ein toller Nachmittag, auch wenn es dann doch länger gedauert hatte, als geplant und ich erst spät nach Fahrt zu Sparkasse und McDonalds nach Hause kam.


Dez 8 2010

Bewerbungsgespräch

Mein Dienstzeitende rückt immer näher und so langsam entscheidet sich auch, wo ich in der Sparkasse wieder anfangen kann. Gestern bekam ich einen Anruf von einem Geschäftstellenleiter aus Kempten, bei dem wir für heute einen Termin für ein Bewerbungsgespräch vereinbarten. Und so hatte ich heute nur vormittags Dienst und konnte mich ab der Mittagspause um mein Leben nach der Bundeswehr kümmern. Endlich konnte ich mal wieder einen Anzug tragen und fühlte mich wieder wie ein Mensch. Das Gespräch an sich verlief super, wir unterhielten uns über alle wichtigen Punkte für die Stelle und – da ich den Geschäftstellenleiter ja auch persönlich kenne – auch ein bisschen über schöne Urlaubsziele und die Bundeswehr. Ob ich die Stelle bekomme oder nicht, wird sich dann am 16.12. rausstellen, wenn alle Bewerber ihre Gespräche hatten und die Entscheidung feststeht.


Dez 7 2010

Prio A = Chronik

Für diese Woche nahm ich mir heute die Fertigstellung der Chronik vor. Dazu musste ich in drei großen Ordnern erstmal die ganzen Zeitungsausschnitte sichten, dann nach Sportarten sortieren und anschließend alles in chronologischer Reihenfolge schön ordentlich auf ein weißes Blatt Papier kleben und dann in einer Klarsichtfolie im Ordner ablegen. Da das bei über 20 Sportarten ein bisschen lang dauern kann, war ich heute den ganzen Tag ausschließlich damit beschäftigt. Ich hoffe, dass ich bis zum Wochenende alles fertig habe.